Einhardsbasilika – eine karolingische Kostbarkeit

Einhardsbasilika in Michelstadt-Steinbach
Außenansicht der Einhardsbasilika
Innenansicht der Einhardsbasilika

Hinter massiven Mauern verbirgt sich eine Rarität: Die Einhardsbasilika in Michelstadt-Steinbach aus dem Jahre 827 ist ein äußerst seltenes Beispiel karolingischer Baukunst in Deutschland. Ihr Baumeister Einhard war Hofgelehrter, Vertrauter und Biograf Karls des Großen und hatte im damaligen Karolingerreich eine große Bedeutung.

Die in Rom entwendeten Gebeine der beiden Heiligen Petrus und Marcellinus sollten in der Basilika in Steinbach als Reliquien beherbergt werden. Da sich die Gebeine dort jedoch angeblich „nicht wohl fühlten“, zog Einhard mitsamt der Reliquien nach Seligenstadt, wo er ihnen die Basilika St. Marcellinus und Petrus errichtete. Nach Einhards Tod ist die weitere Geschichte der Basilika eng mit dem UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Lorsch verknüpft. Sie diente als Gemeindekirche, beherbergte ein Kloster, ein Spital und war Grabgelege der Schenken zu Erbach. Seit 1967 gehört die Basilika dem Land Hessen.
Besuchen Sie die Einhardsbasilika und erleben Sie die einzigartige Atmosphäre dieser heiligen Stätte.


Öffnungszeiten:

April - Oktober: Dienstag bis Sonntag: 10-17 Uhr


Führungen:
auf Anfrage,
Dauer: ca. 60 Minuten, Kosten: 45 € bis 25 Personen, jede weitere Person 1,50 €, zzgl. Eintritt Basilika vor Ort: Gruppenpreis ab 10 Personen: 2 € pro Person


Information und Buchung

Gästeinformation Michelstadt
Marktplatz 1
64720 Michelstadt
Tel. 06061-97941-10, Fax: 06061-97941-19

touristik@michelstadt.de

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