Messel

 - Johannes Kessel, Lebensform GmbH

01/09 Urpferdchen, Heimat- und Fossilienmuseum Messel © Johannes Kessel, Lebensform GmbH

 - Odenwald Tourismus GmbH

02/09 Heimat- und Fossilienmuseum Messel © Odenwald Tourismus GmbH

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03/09 Zeitstrahlweg © Odenwald Tourismus GmbH

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04/09 Heimkehrerplatz Messel © Odenwald Tourismus GmbH

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05/09 Blick auf Messel © Odenwald Tourismus GmbH

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06/09 Gemeinde Messel © Odenwald Tourismus GmbH

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07/09 Besucherzentrum Welterbe Grube Messel © Odenwald Tourismus GmbH

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08/09 Katholische Kirche in Messel © Odenwald Tourismus GmbH

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09/09 Ralle, Heimat- und Fossilienmuseum Messel © Johannes Kessel, Lebensform GmbH

Berühmtheit erlangte die Gemeinde Messel durch das UNESCO Weltnaturerbe Grube Messel mit seinen einzigartigen Fossilien. Ein großer Teil davon befindet sich im Fossilienmuseum der Gemeinde.

Die Gemeinde Messel mit den beiden Ortsteilen Messel und Grube Messel liegt nordöstlich von Darmstadt auf 172 m ü. NN. Mit charmanten Fachwerkhäuschen im Ortskern und dem weltberühmten UNESCO Weltnaturerbe Grube Messel ist Messel ein interessantes Ziel für Besucher von nah und fern. Eine urkundliche Eintragung im Lorscher Codex erwähnt die Schenkung Messel im Jahre 800. Ab 1400 wurden die Dieburger Herren von Groschlag die Ortsherren von Messel. Als 1799 der letzte Groschlag starb, kam Messel unter kurmainzische Verwaltung. Die Messeler Einwohner wollten ihren neuen Herrn jedoch nicht anerkennen und huldigten weiterhin Groschlags Töchtern. Der Kurmainzische Staatsminister ließ den Ort schließlich von 50 Husaren besetzen um die Anerkennung zu erzwingen. 1806 fiel Messel dann an das Großherzogtum Hessen-Darmstadt.

Grube Messel - Die heute trockene Grube war 47 Millionen Jahren ein See mitten in einem tropischen Regenwald.
Die ersten Entdeckungen erfolgten durch den Bergbau. In der Grube Messel wurden von 1859 bis 1970 bituminöser Tonstein, Eisenerz und Braunkohle abgebaut. Um Erdölprodukte zu gewinnen, wurde der Tonstein – auch Ölschiefer genannt -  in Europas damals modernster Anlage verschwelt. Durch diese industrielle Nutzung bis 1945 erfuhr Messel Prosperität.
Ein Krokodil aus dem Eozän war 1875 das erste Objekt, das Aufsehen erregte. Dennoch sollte es weitere 115 Jahre dauern, bis offizielle Stellen sich für den Erhalt der Grube Messel einsetzten.

Nachdem der Schieferabbau eingestellt worden war, sollte die Grube als Mülldeponie ihre letzte Bestimmung erfüllen. Bürgerbegehren, Demonstrationen - letztendlich Zivilcourage -  verhinderten die Deponie. Heute steht die Grube unter dem sicheren Schutz der UNESCO. Als Fenster zur Urzeit wurde die Fossilien-Fundstätte zum Weltnaturerbe erklärt. Nirgends sonst auf der Welt gibt es derart vielfältige Fossilien auf so engem Raum  - und kaum irgendwo sind sie so gut erhalten wie in der Grube Messel.

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