Rothenberg

 - Odenwald Tourismus GmbH

01/05 Rothenberg © Odenwald Tourismus GmbH

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02/05 Finki Finkenbach Festival © Odenwald Tourismus GmbH

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03/05 Finki Finkenbach Festival © Odenwald Tourismus GmbH

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04/05 Blick auf Rothenberg © Odenwald Tourismus GmbH

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05/05 Museum Wasserwirtschaft © Odenwald Tourismus GmbH

Der Höhenort Rothenberg liegt in einer der waldreichsten Gegenden des Odenwaldes. So lädt der Ort zum Wandern und Mountainbiken ein.

Der Höhenort Rothenberg reicht mit seinen Ortsteilen fast bis an das Neckartal heran. Hier befindet sich eine der waldreichsten Regionen des Odenwaldes mit langen Höhenrücken und tiefen Tälern. Die stille Wanderregion gilt als Geheimtipp. Unterwegs passiert man Spuren des Odenwälder Originals „Raubacher Jockel“ oder besucht alte Brunnen. Auf einem abwechslungsreichen Themenweg erfährt man Interessantes über das Wasser in der Region.
Ein industriegeschichtliches Kleinod für Technikfreunde gibt es ebenfalls zu bestaunen: Aufgrund des Buntsandstein-Untergrunds hatten die Rothenberger bis zur Jahrhundertwende mit Wassermangel zu kämpfen. Von 1902 bis in die 1960er Jahre förderte eine in Deutschland einmalige Pumpstation mit zwei Wassermotoren Wasser vom Tal hinauf nach Rothenberg.
Das Finkenbach-Festival sorgt einmal im Jahr für ausgelassenes Woodstock-Feeling zwischen den ansonsten stillen Rothenberger Höhenzügen.

Ortsteile: Finkenbach, Hinterbach, Kortelshütte, Ober-Hainbrunn, Raubach, Rothenberg

Geschichte:

Erste Hinweise auf eine Rodungssiedlung in dieser Gegend stammen aus dem Jahre 748 n. Chr., aber erst ab 1349 lassen sich Urkunden und Zeugnisse über das „Dorf auf dem Odenwald“, das zwischen dem Gammelsbach und dem Finkenbach liegt, nachweisen. „Rodenberg“ kam zusammen mit Ober-Hainbrunn und Unter-Finkenbach im Jahr 1535 als kaiserliches Lehen an die Herren von Hirschhorn. Nach dem Aussterben der Herren von Hirschhorn fand mehrfacher Besitzwechsel statt, bis dann 1806 die reichsritterschaftlichen Grenzen aufgelöst wurden und die Herrschaft über Rothenberg mit der Grafschaft Erbach an das Großherzogtum Hessen-Darmstadt fiel.

Die beiden Ortsteile Ober- und Unter-Finkenbach wurden wahrscheinlich um 1100 durch die Erbacher Schenken gegründet. Erste urkundliche Erwähnung Ober-Finkenbachs stammt aus dem Jahre 1347. Ober-Finkenbach war von diesem Zeitpunkt an ständiger Besitz der Schenken von Erbach, während Unter-Finkenbach seit 1349 ein Teil der reichsunmittelbaren Herrschaft von Rothenberg war.

Unter-Finkenbach wurde bis 1922 von Rothenberg verwaltet, bis 1949, als Ober- und Unter-Finkenbach zusammengeschlossen wurden, von Ober-Finkenbach. Im Finkenbachtal gelegen, gehörte Ober-Hainbrunn schon seit 1349 zur Herrschaft Rothenbergs, dem reichsunmittelbaren Lehen verschiedener adliger Geschlechter, während Kortelshütte erstmals 1756 erwähnt wurde. Der Sage nach wurde dieses Dorf nach Cordula, der Romni benannt. Die Siedlung Hinterbach wurde erstmals 1364 als Jagdgebiet der Erbacher Schenken erwähnt.

Der kleinste Ortsteil der Gemeinde ist Raubach. Er wurde 1740 gegründet und gehörte ebenfalls zu den Waldgebieten der Erbacher Grafen. Hier hatte das Odenwälder Original „Raubacher Jockel“ seine Heimat. Er liegt auf dem kleinen Raubacher Friedhof begraben.

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Hauptstr. 2364757 RothenbergTel. +49 6068 7590-800Fax +49 6068 7590-810gemeinde@rothenberg-odenwald.dehttp://www.rothenberg-odw.eu
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