Oberzent

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01/08 Oberzent Stadtteil Beerfelden © Odenwald Tourismus GmbH

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02/08 Oberzent Friedhofskapelle © Odenwald Tourismus GmbH

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03/08 Oberzent-Rothenberg © Odenwald Tourismus GmbH

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04/08 Oberzent-Olfen © Odenwald Tourismus GmbH

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05/08 Oberzent Eutersee © Odenwald Tourismus GmbH

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06/08 Oberzent Galgen © Odenwald Tourismus GmbH

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07/08 Oberzent-Gammelsbach Burgruine Freienstein © Odenwald Tourismus GmbH

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08/08 Oberzent Sensbachtal © Odenwald Tourismus GmbH

Im Süden des Odenwaldes erstreckt sich die neu gegründete Stadt Oberzent mit ihren 19 meist dörflich geprägten Stadtteilen über waldreiche Höhenzüge und stille Täler.

Ausgedehnte Höhen, tiefe Täler und idyllische Dörfer prägen die Region - wer Ruhe sucht ist hier richtig, Bewegung in der Natur ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis: Wandern, Radfahren, Nordic Walking, Schwimmen, Golfen, Langlauf- auch Abfahrtski und Downhill sind möglich. Das romantische Neckartal mit seinen Burgen und Schlössern liegt nahe.

Auf der Wasserscheide zwischen Main und Neckar liegt der größte Stadtteil der noch jungen Stadt Oberzent: Beerfelden. In seinem Herzen entspringt die Mümling, deren Quelle im historischen 12-Röhren-Brunnen gefasst ist. Auch bietet Oberzent sagenumwobene Ziele, wie den Galgen in Beerfelden, der zu den ältesten und besterhaltenen in Deutschland zählt und die Burgruine Freienstein in Gammelsbach. Ein nettes Wanderziel ist das ruhig gelegene Etzean. Rasante und gemütliche Sportfreunde kommen im Bikepark Beerfelden im Sommer und am Skilift im Winter ebenfalls voll auf ihre Kosten. Ein besonderes Spektakel ist der seit 1900 jährlich abgehaltene Beerfelder Pferdemarkt: Die größte Tierschau Hessens präsentiert eine Vielzahl von bekannten und unbekannten Haustierrassen.

Dass hier der rote Buntsandstein vorherrscht, zeigt sich auch am imposanten Himbächel-Viadukt in Hetzbach , welches vor einigen Jahren als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland" ausgezeichnet wurde.

Die Höhenorte Rothenberg und Kortelshütte reichen mit Ober-Hainbrunn, Finkenbach, Hinterbach und Raubach fast bis an das Neckartal heran. Hier befindet sich eine der waldreichsten Regionen des Odenwaldes mit langen Höhenrücken und tiefen Tälern. Die stille Wanderregion gilt als Geheimtipp. Unterwegs passiert man Spuren des Odenwälder Originals „Raubacher Jockel" oder besucht alte Brunnen. Auf einem abwechslungsreichen Themenweg erfährt man Interessantes über das Wasser in der Region. Ein industriegeschichtliches Kleinod für Technikfreunde gibt es ebenfalls zu bestaunen: Aufgrund des Buntsandstein-Untergrunds hatten die bis zur Jahrhundertwende mit Wassermangel zu kämpfen, Von 1902 bis in die 1960er Jahre förderte eine in Deutschland einmalige Pumpstation mit zwei Wassermotoren Wasser vom Tal hinauf nach Rothenberg.

Das Finkenbach -Festival sorgt einmal im Jahr für ausgelassenes Woodstock- Feeling zwischen den ansonsten stillen Rothenberger Höhenzügen.

Im Stadtteil Falken-Gesäß gelten die Reste der alten Wallfahrtskirche " St. Leonhardskapelle" im Weiler Leonhardshof als sehenswert. Das Wahrzeichen Airlenbachs ist die "Dicke Eiche" am Ortseingang. Ihr Stammumfang beträgt etwa acht Meter und ihr Alter wird von Fachleuten auf über 800 Jahre geschätzt. Das Waldhufendorf Olfen ist der nordwestlichste Stadtteil der neuen Stadt Oberzent und wartet mit Kulturdenkmälern auf.

Umgeben von Wiesen, Wäldern und klaren Bächen liegt auch das romantische Sensbachtal. In den Stadtteilen Hebstahl, Ober-Sensbach und Unter-Sensbach   finden Sie Ruhe und Erholung in ländlicher Idylle. Wandern, Radfahren und im Winter auch Skilanglauf eignen sich hervorragend zur Erkundung der Landschaft.

Auf dem Bergrücken der Sensbacher Höhe lohnt der Besuch des Aussichtsberges und des kleinen Waldfriedhofs mit seiner Kapelle: Dieser wurde bereits 1619 angelegt und ist die letzte Ruhestätte adliger und anderer bekannter Personen. Das Jagdschloss Krähberg ist zwar nur von außen zu besichtigen, aber dennoch ein lohnenswertes Ziel. Das Herrenhaus liegt inmitten alter Buchen auf dem 555 Meter hohen Krähberg und wurde Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet.

Die Stadtteile Hesselbach, Kailbach und Schöllenbach waren schon zur Römerzeit Grenzorte. Davon zeugen noch immer verschiedene Erinnerungen an den Limes, wie die Fundamente von Kastell und Wachturm in Hesselbach. Heute ist jedoch keine Verteidigung mehr notwendig: Die Nachbarn über der nahegelegenen Grenze zu Bayern und Baden-Württemberg sind schon seit langem friedfertig.

Wer Ruhe, Natur und Entspannung sucht, ist hier gut aufgehoben. Der idyllische, kleine Eutersee bei Schöllenbach ist einen Besuch wert und lässt sich problemlos zu Fuß umrunden. Ein Bad empfiehlt sich an heißen Sommertagen oder für Hartgesottene: Durch den ständigen Durchfluss kalten Bergwassers erreicht die Wassertemperatur des Eutersees auch im Hochsommer nur 12-16° Grad - ein erfrischendes Vergnügen. Sehenswert sind außerdem die evangelische Quellkirche in Schöllenbach und das Haintal-Viadukt aus rotem Buntsandstein.

Zum Stadtgebiet Oberzent gehören die 19 meist ländlich-dörflich geprägten Stadtteile:

Airlenbach, Beerfelden, Etzean, Falken-Gesäß, Finkenbach, Gammelsbach, Hebstahl, Hesselbach, Hetzbach, Hinterbach, Kailbach, Kortelshütte, Ober-Hainbrunn, Ober-Sensbach, Olfen, Raubach, Rothenberg, Schöllenbach, Unter-Sensbach

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