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Main-Stromberg-Weg - Fernwanderweg über Frankfurt, Odenwald, Neckartal, Kraichgau und Stromberg

Wandern
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01/02

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02/02

Der Main-Stromberg-Weg führt die Wanderer auf abwechslungsreichen Strecken von Frankfurt am Main, einmal von Nord nach Süd durch den Odenwald bis zum Fuße des Strombergs.


Dieser Wanderweg führt Sie von Frankfurt aus zunächst durch ausgedehnte Waldungen vorbei an der weltberühmten Grube Messel zum Nordrand des Odenwaldes, der bei Ober Ramstadt erreicht wird. Von dort geht es über die Neunkircher Höhe, dem mit 605 m höchsten Berg des hessischen Odenwaldes nach Lindenfels und weiter ins Weschnitztal nach Fürth im Odenwald. Danach wird die Tromm erstiegen und über die Kreidacher Höhe bei Waldmichelbach führt ein Höhenweg bis zur Vierburgenstadt Neckarsteinach, ganz im Süden von Hessen.



Hier überqueren wir den Neckar und kommen ins badische. Über die alte Stadt Dilsberg strebt der Wanderweg dem Kraichgau zu und führt weiter über Sinsheim und Waldangelloch nach Menzingen und Zaisenhausen. Über das früher ebenfalls einmal hessische Dorf Kürnbach wird - schon im Stromberg - der württembergische Weinort Sternenfels erreicht, wo der Wanderweg nach 171 km endet.





Wegbeschreibung:




  • Etappe 1: Frankfurt am Main-Sachsenhausen - Dreieich-Dreieichenhain (15,6 km)



    Unsere Route beginnt im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen und verläuft beständig ansteigend in südliche Richtung. Die „roten Quadrate“ weisen uns den Weg durch ein Villenviertel und die schönen Gärten der Lerchenbergsiedlung in den Frankfurter Stadtwald. Weiter geht es über die Hugenottenstadt Neu-Isenburg, Buchschlag und die Schrebergartenkolonie Seegewann, bis die Altstadt von Dreieichenhain mit der Burgruine Hayn erreicht ist.

     




  • Etappe 2: Dreieich-Dreieichenhain - Ober-Ramstadt (27 km)



    Am zweiten Tag laufen wir von Dreieichenhain durch den Mörsbacher Grund nach Ober Ramstadt. Dabei erwarten uns zunächst das pittoreske Koberstadter Falltorhaus und die altehrwürdige Bernhard-Geissler-Eiche auf dem Weg nach Messel. Der zweite Streckenabschnitt verläuft über das Forsthaus Einsiedel mit der Scheftelheimer Eiche und den von Seerosen gezierten Ludwigsteich, ehe wir aussichtsreich auf Ober Ramstadt zuhalten.

     




  • Etappe 3: Ober-Ramstadt - Neunkirchen (17,7 km)



    Zu Beginn erklimmen wir den Mühlberg am Rande Ramstadts, überwinden eine Kuppe und gelangen durch ein kleines Flusstal nach Hahn-Wembach. Anschließend halten wir uns im Schatten der Bäume bergan und sehen bald das Schloss Lichtenberg über den Wipfeln auftauchen. Über die Suchmannsmühle geht es nach Rodau, bevor wir anschließend nach Lichtenberg gelangen. Nach Besichtigung des Schlosses geht es stark bergan zum Ringwall auf der Altscheuer hinauf, eine Reminiszenz an die Keltenzeit. Abschließend wandern wir im Auf und Ab über Lützelbach zum Etappenziel Neunkirchen.

     




  • Etappe 4: Neunkirchen - Wald-Michelbach (25,2 km)



    Vom höchsten Dorf des Odenwaldes geht es südwärts in gebirgiges Terrain. Der Weg auf die Neunkirchener Höhe führt uns an der Gersprenzquelle und dem markanten Seibertstein vorbei, ehe wir den aussichtsreichen Kaiserturm erreichen. Der anschließende Abstieg führt uns in die hügelige Ebene von Winterkasten. Über Litzelröde geht es dann zur Bismarckwarte bei Lindenfels, das mit dem altehrwürdigen Flair seiner mittelalterlichen Bauten besticht. Durch die Feldflur geht es nach Fürth.

    Später genießen wir eine Pause in der schönen Freizeitanlage Steinbachwiesen und passieren die Felsgruppe Lindenstein, an der uns ein geschotterter Weg vorbeiführt. Der Ireneturm an der höchsten Stelle der Tromm bietet noch einmal herrliche Ausblicke. Abschließend verlassen wir den Wald und folgen dem von Skulpturen gesäumten Kunstweg, der uns auf einem Höhenrücken über die Kreidacher Höhe nach Wald-Michelbach führt.



     


  • Etappe 5: Wald-Michelbach - Neckarsteinach (23,6 km)



    Die sechste Etappe verläuft anfänglich entlang des Wolfsloches und an der Südseite des Kottenbergs entlang, ehe es in südlicher Richtung durch bewaldete Anhöhen weitergeht. Dabei passieren wir den dreieckigen Adlerstein, die Wolfsgrube und das Alte Sühnekreuz. Erst gegen Ende des Tages verlassen wir die Höhenzüge und erreichen Neckarsteinach an einer malerischen Flussschleife und lassen den Tag entspannt ausklingen.

      




  • Etappe 7: Neckarsteinach - Sinsheim (24,6 km)



    An Tag 7 erwartet uns die Königsetappe des Main-Stromberg-Wegs: Mit dem Neckar überqueren wir auch die Grenze nach Baden-Württemberg und dürfen uns auf eine facettenreiche Wanderung vom Rande des Kleinen Odenwaldes in die Ebene von Sinsheim freuen. Unterwegs sorgen imposante Burgen, die historische Altstadt von Dilsberg samt der stattlichen Friedenslinde, das herrliche Biddersbachtal und zahlreiche beschauliche Ortschaften für eine Fülle an Eindrücken, ehe wir in der fachwerkverzierten Altstadt Sinsheims ankommen.  

     




  • Etappe 8: Sinsheim - Östringen-Tiefenbach (15,1 km)



    Der vorletzte Teil unserer Route führt in südwestlicher Richtung von Sinsheim nach Menzingen. Dabei erwandern wir die wald- und wiesenreichen Höhenlagen um Waldangelloch, Eichelberg und Tiefenbach. Unterwegs genießen wir unberührte Natur und traumhafte Panoramen. Einen lohnenswerten Zwischenstopp können wir an der Michaelskapelle einlegen. Kurz vor Tiefenbach erreichen wir den Kreuzbergsee.

     




  • Etappe 9: Östringen-Tiefenbach - Sternenfels (22,7 km)



    Mit der Schlussetappe schlagen wir eine südöstliche Richtung ein und durchqueren die weitreichende Feldflur auf dem Weg zu unserem Zielort Sternenfels. Durch das Eschebachtal gelangen wir in die Ebene von Zaisenhausen, das von den Doppeltürmen seiner Kirche imposant überragt wird. Durch Streuobstwiesen und kleine Flusstäler wandern wir anschließend nach Kürnbach, wo eine historische Kelterpresse den Wegrand ziert. Dem Eschelberg folgt der Schlussanstieg nach Sternenfels, wo wir am Fuße des Strombergs das Ende unserer Wanderung erreicht haben.



Start:

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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Lokalbahnhof, Mühlbruchstraße Ecke Darmstädter Landstraße, 60594 Frankfurt am Main Schwierigkeit: viel Dauer: 45 h Länge: 171.5 km Höhenmeterdifferenz: 3436 m Maximale Höhe: 597 m Minimale Höhe: 98 m

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