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Limeswanderweg West - Auf den Spuren der Römer durch den Odenwald vom Main zum Neckar

Wandern
 - Odenwald Tourismus GmbH

01/07 - Odenwald Tourismus GmbH - Wachturm am Odenwaldlimes

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02/07 - Odenwald Tourismus GmbH - Infotafel zum Kastell Hainhaus

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03/07 - Odenwald Tourismus GmbH - Am Kastell Hainhaus

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04/07 - Odenwald Tourismus GmbH - Wachposten Vogelbaumhecken

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05/07

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06/07 - Odenwald Tourismus GmbH - Wachposten am Vogelherdschlag

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07/07 - Odenwald Tourismus GmbH - Wachturm am Odenwaldlimes

Der Limeswanderweg folgt dem Verlauf der ehemaligen Grenzlinie und geleitet Sie vom sonnigen Main, durch den waldreichen Odenwald, bis ins romantische Neckartal.


Bei dieser landschaftlich schönen und kulturell interessanten Wanderung im östlichen Odenwald passieren Sie die Überreste römischer Wachtürme, Kastelle, Badeanlagen und Grenzbefestigungen. Die Wege sind gut markiert, interessante Infotafeln machen Sie auf Sehenswertes aufmerksam und berichten vom Leben in der damaligen Grenzregion.

Wegbeschreibung:



1.      Etappe: Obernburg – Michelstadt-Vielbrunn 18,5 km



Vom Bahnhof in Elsenfeld überqueren Sie den Main auf einer Fußgängerbrücke zur Altstadt von Obernburg. Die Römer errichteten hier ein Kohorten- und Numeruskastell, das heute von der Altstadt überbaut ist. Das sehenswerte Römermuseum befindet sich in der Unteren Wallstraße.



Der Limes-Wanderweg führt vom Römermuseum über den nahegelegenen Parkplatz zur St.-Anna-Kapelle und unter der B 469 hindurch zum Main. Über die Wiesen gelangen wir zur Mümling, an der wir wieder die B 469 überqueren. Im Wald sind die restaurierten Reste eines römischen Steinturmes zu sehen. Der Limes-Wanderweg führt weiter bis zum Waldrand. Hier verläuft der heute nicht mehr sichtbare Limes.



Am Waldrand entlang führt der Weg zwischen Lützel-Wiebelsbach und Seckmauern über die L 3259 in den Wald. Vorbei am Sportplatz gelangen wir zu einer großen Wiese an deren Ende das überwachsene Numeruskastell Lützelbach liegt. Nach der Besichtigung wandern wir durch den Wald zum Sportplatz der Gemeinde Haingrund. Entlang des Limes, vorbei an römischen Wachturmresten, erreichen wir das Numeruskastell Hainhaus. Fürsten bauten im 18. Jhd. ein Jagdschloss in den Innenbereich. Der Wanderweg verläuft parallel zur Straße durch den Wald und gelangt über aussichtsreiches Feld nach Vielbrunn.



2.      Etappe: Michelstadt-Vielbrunn – Hesseneck-Hesselbach 19,5 km



Vielbrunn liegt 450 m hoch auf dem letzten Höhenzug des Odenwaldes in Richtung Maintal. Von der Bushaltestelle führt der Limes-Wanderweg über aussichtsreiche Felder in den Wald. An der Stelle, wo unser Wanderweg auf die Landstraße L 3349 stößt, liegt auf der anderen Straßenseite der von einem Wassergraben umgebene Erdhügel des römischen Wachpostens „Heumatten“. Hier finden Sie die imposante Rekonstruktion eines hölzernen Wachturms. Bald darauf verlässt der Wanderweg für einige Zeit den Limes, berührt bei der Sansenbacher Mahd kurz bayerisches Gebiet und überquert zwischen Michelstadt und Amorbach die Bundesstraße B47.



Hier lohnt ein Abstecher zum Eulbacher Park (dazu der B47 nach rechts folgen). Ein Jagdschloss, Limesausgrabungen, Rekonstruktionen und Wildgehege erwarten die Besucher. Nach dem Besuch des Eulbacher Parks wandern wir entlang der B 47 in Richtung Osten wieder zurück zum Limes-Wanderweg, der uns zum Würzberger Weiler Mangelsbach führt. Am Waldrand, mit teilweise herrlichem Fernblick über die Hochebene, wandern wir zur Würzberger Straße (K 45), die wir überschreiten. Auf der Hohenstraße, vorbei am Sender und dem Sportplatz, erreichen wir den Parkplatz „Adlerschlag“. Hier soll einst ein römischer Legionsadler gefunden worden sein. Am Waldrand, etwa 400 m nach dem Tierheim, finden wir auf dem 540 m hohen Roten Buckel die restaurierten Steinfundamente eines Wachpostens.



Das Numeruskastell Würzberg ist nun gut sichtbar. Benachbart liegt das sehr gut restaurierte Kastellbad. Wir wandern im ehemaligen fürstlich-leiningschen Wildschweingehege an zahlreichen Wachposten vorbei in Richtung Hesselbach. Sehenswert ist die Anlage Wachposten „Vogelbaumhecke“ mit Wachtturmrekonstruktionen aus Originalsteinen und der Nachbildung eines Palisadenzaunes. Wir steigen über den Gehegezaun, wandern auf dem Limes-Wanderweg durch den Wald und anschließend über eine Hochebene mit herrlicher Rundsicht und erreichen Hesselbach.



3.      Etappe: Hesseneck-Hesselbach – Limbach-Wagenschwend 17,3 km



Das Numeruskastell Hesselbach ist das am besten erforschte Kastell am Odenwaldlimes. Die Ausdehnung ist als Erdwall noch erkennbar. Wir verlassen den Ort auf dem Limes-Wanderweg, am Kastell vorbei hinauf auf den Kahlbuckel (523m). Der Abstecher zum Wachposten „Kahler Buckel“ lohnt. Hier sind die Hügel zweier Holztürme und das Fundament eines Steinturmes aus dem Jahr 146 n.Chr. zu sehen.



Vom Wachposten führt der Weg hinunter zum Kastell Zwing. Auf dem Kastellgelände steht ein rekonstruiertes Mauerstück. Auf dem Weg hinauf zum 553 m hohen Zwing sehen wir ein wiederaufgebautes Stück der Limesmauer. Zwei gut sichtbare Wachposten liegen am Weg zum Kleinkastell Seitzenbuche, von dem wenig zu sehen ist. Unser Weg führt nun auf die Straße in Richtung Schloßau und biegt nach etwa 400m links in den Wald zum Wachtposten „Schneidershecke“ ab.



Bergauf folgen wir dem Limes-Wanderweg zum Waldrand und wandern durch die Felder abwärts zum Kastell Schloßau mit seinen archäologische Ausgrabungen. An der Kirche vorbei verlassen wir Schloßau, überqueren die K 3969 und erreichen Waldauerbach. Über die Höhe führt uns der Weg mit schönen Aussichten nach Oberscheidental. Am Ortsausgang in Richtung Unterscheidental liegen am Friedhof die Ruinen des Kohortenkastells Oberscheidental.



Auf dem Limes-Wanderweg wandern wir in Richtung Unterscheidental und gelangen in südlicher Richtung durch die Feldgemarkung in den Wald. Durch den Wald gelangen wir zur K 3922. Wir wandern weiter und erreichen nach ca. 1,5 km Wagenschwend.



4.      Etappe: Limbach-Wagenschwend – Elztal-Neckarburken



Auf dem Limes-Wanderweg überqueren wir in der Nähe der Kirche die Straße nach Balsbach in Richtung Süden und erreichen nach ca. 1,3 km in einem Tal im Wald das Kleinkastell Robern. Parallel zu einem Bachlauf führt uns der Weg allmählich hinauf zur Stelle eines ehemaligen Wachpostens.



Auf einem Feldweg mit schönen alten Obstbäumen wandern wir hinab nach Robern. Am Sportplatz vorbei folgen wir dem Limes-Wanderweg bergab in den Wald, kreuzen die „Wanderbahn“ und erreichen Trienz. Nach dem Überschreiten der Straße nach Fahrenbach führt uns der Limes-Wanderweg über den Trienzbach in den Wald.



Im Trienzgrund befindet sich auf halber Höhe der Wachposten „Mühlwegschlag“. Wir steigen hinab, überqueren auf einem steinernen Steg den Trienzbach und gehen hinauf zum Waldrand. Über das Hochplateau erreichen wir die Streusiedlung Sattelbach. Ab dem Waldrand oberhalb von Sattelbach führt der Limes-Wanderweg ein Stück über die Alte Römerstraße. Wir wandern nun hinunter nach Neckarburken.



5.      Etappe: Elztal-Neckarburken – Neckarzimmern 13,2 km



Im alten Rathaus von Neckarburken wurde ein sehenswertes Museum eingerichtet. Es zeigt römische Inschriftsteine, Skulpturen und Kleinfunde. Von der Ortsmitte führt der Limes-Wanderweg zu den Resten der römischen Badeanlagen an der B 27 und zum Numeruskastell. Der Weg führt uns vom Ostkastell den Hang hinauf. Kurz danach treffen wir auf einen alten Höhenweg, der von Mosbach über die Hochfläche nach Osten zieht. Am Waldrand biegt der Wanderweg nach links ab und führt über die offene Feldflur zu den Aussiedlerhöfen Mosbach-Bergfeld.



Der Limes zieht nun in gerader Richtung nach Süden bis Bachenau und weiter bis an den Neckar. Wir aber folgen dem Limes-Wanderweg in den Wald und biegen mit ihm nach ca. 700 m in Richtung Westen ab. Schließlich erreichen wir auf schattigen Waldwegen entlang der Steinbachschlucht die hoch über dem Neckartal gelegene Burg Hornberg und von dort den Bahnhof Neckarzimmern.



Start:

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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Bahnhof Obernburg am Main, Bahnhofstraße, 63820 Elsenfeld Schwierigkeit: viel Dauer: 25 h Länge: 86.8 km Höhenmeterdifferenz: 1564 m Maximale Höhe: 548 m Minimale Höhe: 117 m

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